Eric Laporte
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"Eric Laporte war als Jägerbursche Max eine Idealbesetzung. Mit seiner kraftvollen, dennoch sensiblen Stimme konnte er in temperamentvollen Forte Ausbrüchen ebenso wie im wohlklingenden Piano als verzweifelt Flehender voll überzeugen. Stets sauber intonierend und mit sicherer, aufblühender Höhe wäre er ein kommender jugendlicher Heldentenor."

Gisela Schunk, Nov./Dez. 2012, Das Opernglas


Der wandlungsfähige Tenor Eric Laporte ist freischaffend tätig und wechselte 2012 erfolgreich ins jugendliche Heldenfach. So gab er sein Rollendebüt als Max in "Der Freischütz" am Theater Gießen (Regie: Nigel Lowery, Dirigat: Michael Hofstetter), wo er 2013 auch als Erik in "Der fliegende Holländer" debütierte. Am Tiroler Landestheater Innsbruck konnte er 2014 mit Nadir in "Die Perlenfischer" sowie seinem Debüt als Faust (Gounod) in 2015 einmal mehr beweisen, dass er sich Höhe und Flexibilität der Stimme auch im Lyrischen bewahren konnte. Es folgte eine Tournee als Alfredo in "La Traviata" mit der Opera Zuid durch die Niederlande (u.a. Concertgebouw Amsterdam) sowie ein sehr erfolgreiches Gastspiel als Duca in "Rigoletto" am Pfalztheater Kaiserslautern. Ebenfalls in 2015 wurde Eric Laporte als Alfredo und als Cavaradossi in "Tosca" ans Staatstheater Mainz verpflichtet. In 2015/16 war der Tenor mit einer vielbeachteten Rolleninterpretation des Max in "Der Freischütz" an der Staatsoper Hannover in der Regie von Kay Voges zu erleben. Außerdem lud ihn das Theater Ulm ein, drei wichtige Rollendebüts zu geben: Calaf in "Turandot" sowie die Titelpartien in "Lohengrin" und "Werther".

Partien in 2016/17 beinhalten u.a. Erik in „Der fliegende Holländer“ an der Staatsoper Hannover sowie die  Rollendebüts als Des Grieux in „Manon Lescaut“ und als Radames in "Aïda" in Ulm. Außerdem ist Eric Laporte als Nadir in "Die Perlenfischer" am Pfalztheater Kaiserslautern sowie mit seinem Rollendebüt als Idomeneo am Theater Augsburg zu Gast.

In 2017/18 lädt ihn die Staatsoper Hannover erneut als Max sowie auch als Erik ein. In Ulm wird er als Faust (Gounod) und Ismaele in "Nabucco" gastieren.


Der in Québec (Kanada) geborene Tenor Eric Laporte studierte Gesang bei Marie Daveluy in Montréal. Erste Bühnenerfahrungen machte er im Opernstudio der Opéra de Montréal als Nemorino in "L´elisir d´amore". Er ist Preisträger des Concours d'art vocal Joseph Rouleau ebenso wie des Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerbs 1999.

In 2000 gab der junge Tenor sein Debüt in Europa als Tamino am Landestheater Salzburg und wurde anschließend für drei Spielzeiten ans Landestheater Linz engagiert, wo er mit Hauptrollen des lyrischen Fachs Publikum und Presse schnell für sich einnahm. Anschließend wechselte der Tenor ins Ensemble der Oper Bonn, wo er seine Bühnenerfahrungen erfolgreich vertiefen konnte.

Seit 2006 ist Eric Laporte freischaffend tätig. Engagements im lyrischen Tenorfach führten ihn an folgende Orte: Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, Staatstheater Kassel und Saarbrücken, Oper Köln und Bonn, Theater Bielefeld, Bremen und Augsburg, Landestheater Innsbruck und Salzburg, Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, Nederlandse Reisopera, Volksoper Wien, Nationaltheater Weimar, Festival d’Art Lyrique de Lacoste (Frankreich-Debüt als Tamino), Opéra de Nice, Théâtre du Capitole de Toulouse, Opéra national du Rhin Strasbourg, National Scottish Opera u.a.

An der Seite von Renée Fleming, Thomas Hampson und Michel Plasson war Eric Laporte als Nicias in Massenets „Thaïs“ im Wiener Konzerthaus (ORF Übertragung) zu erleben.




Stand Mai 2017

Eric Laport Tenor
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