Yosemeh Adjei

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Mit ghanaischen Wurzeln in Nürnberg geboren ist Yosemeh Adjei als Windsbacher Sängerknabe "groß" geworden. Darauffolgend ließ er sich zunächst als Instrumentalist auf der Trompete ausbilden und wurde Mitglied des WDR Rundfunkorchesters. Während dieser Zeit absolvierte er parallel ein Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln. Seitdem gastierte der Altus in renommierten Musikzentren darunter KKL Luzern, Festspielhaus Baden-Baden, Concertgebouw Amsterdam, Auditorio Nacional de Musica in Madrid, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Sächsische Staatsoper Dresden, Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, Early Music Festival of Brugge, Schleswig-Holstein Musik Festival, Schwetzinger SWR Festspiele, Bachfest Leipzig sowie die Händelfestspiele von Göttingen, Halle und Karlsruhe, um nur einige zu nennen.

Mit ghanaischen Wurzeln in Nürnberg geboren ist Yosemeh Adjei als Windsbacher Sängerknabe “groß” geworden und wirkte schon im Alter von zehn Jahren an zahlreichen Schallplatten- und Fernsehproduktionen sowie Konzerttourneen mit.

Darauffolgend ließ er sich zunächst als Instrumentalist auf der Trompete ausbilden und wurde anschließend Mitglied des WDR Rundfunkorchesters. Während dieser Zeit absolvierte er parallel ein Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln bei Kai Wessel mit Auszeichnung und verlegte seinen musikalischen Schwerpunkt wieder ganz auf den Gesang. Wichtige Impulsgeber für seine musikalische Entwicklung waren Persönlichkeiten wie Andreas Scholl, Charles Brett und Thomas Quasthoff.

Als Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs und Preisträger des internationalen Wettbewerbs für “Alte Musik” in Brügge komponierte Detlev Glanert für Yosemeh Adjei die Musik zur Hörspielproduktion “Orlando furioso” des Westdeutschen Rundfunks, welche anschließend bei dem New Yorker Musikverlag Random House erschienen ist. Schon im folgenden Jahr gab er mit La Stagione Frankfurt sein Debüt bei den Händelfestspielen in Halle mit HändelsAthalia“ und gilt seither als ein gefragter Sänger seines Fachs.

Seitdem gastierte der Altus in renommierten Musikzentren darunter KKL Luzern, Festspielhaus Baden-Baden, Concertgebouw Amsterdam, De Singel Antwerpen, Auditorio Nacional de Musica in Madrid, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Oper Bonn, Sächsische Staatsoper Dresden, Nationaltheater Mannheim, Theater am Gärtnerplatz München, Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, Early Music Festival of Brugge, Music Festival La folle journée de Nantes, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Schwetzinger SWR Festspiele, Ludwigsburger Schlossfestspielen, Ruhr Triennale Bochum, Bachfest Leipzig sowie die Händelfestspiele von Göttingen, Halle und Karlsruhe, um nur einige zu nennen. Dabei sang er unter namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Andrea Marcon, Denis Comtet, Laurence Cummings, Nicholas McGegan, Reinhard Goebel, Konrad Junghänel, Michael Hofstetter, Wolfgang Katschner und Alessandro De Marchi.

Er begeisterte in Bachs „h-moll Messe“ unter Morten Schuldt Jensen während einer Konzert-Tournee ein großes Publikum in Japan und ist unter ihm auch regelmäßig in Dänemark und Deutschland und zu hören. Unter Christopher Hogwood war er in Händels „Brockes-Passion“ beim Bachfest Leipzig zu erleben und im Rahmen der Bachwoche Ansbach 2017 in dem Programm „Wohl dem, der den Herren fürchtet“- Musik der Reformation in Franken- mit dem Windsbacher Knabenchor (BR Live Mitschnitt, CD Produktion). 2018 folgte Händels „Messias“ auf einer Spanien Tournee mit dem Orchestra Barocca Catalana, die ihn u.a. in das Auditorio Nacional de Musica in Madrid führte. 2019 sang er ein Soloprogramm mit Händel-Arien unter Joseph Bastian mit dem Orchestre de Chambre du Luxembourg.

Yosemeh Adjei war in zahlreichen Haupt- und Titelpartien des Barock-Repertoires zu erleben, darunter die Titelrollen in Händels Opern „Ezio“, „Riccardo Primo und „Siroe“ sowie die Partien des Tamerlano in Vivaldis „Bajazet und Pompeo in Vivaldis „Farnace. Daneben wirkte er auch in verschiedenen Uraufführungen mit, z. B. als Anfione in Adriana Hölszkys “HYBRIS/Niobe“ bei den Schwetzinger SWR Festspielen und als Nibbio in Lucia Ronchettis Oper „Mise en abyme“ an der Semperoper Dresden.

2018 gastierte er in der Titelrolle von Glucks „Orfeo“ bei den Internationalen Gluckfestspielen Nürnberg. 2019 sang Yosemeh Adjei die Hauptrolle des Valmont in dem Opernpasticcio „Vivaldi – Dangerous Liasons“ mit Arien von Antonio Vivaldi und Vanni Moretto mit der Nederlandse Bachvereniging in einer Produktion der Stichting OPERA2DAY, die ihn an verschiedene Theater der Niederlande führte, darunter das Königliche Theater Den Haag, das Theater Rotterdam und das Königliche Theater Carré in Amsterdam. Mit dieser Produktion sollte er 2020 auch auf eine Tournee durch die Schweiz gehen (abgesagt). 2019 war der Altus mit der Batzdorfer Hofkapelle in konzertanten Aufführungen der selten gespielten geistlichen Oper „Rappresentatione di Anima, et di Corpo“ von Emilio de‘ Cavalieri in der Partie des Piacere zu erleben, war wiederholt beim Bachfest Leipzig sowie bei den Internationalen Gluck Festspielen 2019 in dem Erzählkonzert „Im Reich der Schatten“ zu Gast. Eine CD Produktion mit diesem Programm erfolgt im September 2020.

Yosemeh Adjei ist an diversen CD/DVD Produktionen beteiligt, unter anderem für die Lables Sony BMG und ARTHAUS.

Er ist Dozent für Barockgesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, an der Hochschule für Musik in Nürnberg und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München.

B. Britten

Ein Sommernachtstraum

Oberon (de.+en.)

Tod in Venedig

Die Stimme Apollos

J. Cage

Europeras 1+2

Countertenor

E. de‘ Cavallieri

Rappresentatione di Anima, et di Corpo

Piacere

P. Eötvös

Angels in America

Belize

Ch. W. Gluck

Orfeo ed Euridice

Orfeo

G. F. Händel

Admeto

Admeto (stud.)

Agrippina

Ottone (de.+it.)

Ariodante

Polinesso

Ezio

Ezio

Giulio Cesare

Nireno, Giulio Cesare (stud.)

Orlando

Orlando (stud.)

Riccardo Primo

Riccardo Primo

Rinaldo

Eustazio, Goffredo

Saul

Saul

Siroe

Siroe, Medarse

Xerxes

Arsamene (stud.)

J. A. Hasse

Cleofide

Alexander der Große

H. W. Henze

Phaedra

Artemis

A. Hölszky

HYBRIS/Niobe (UA)

Anfione

W. A. Mozart

Apollo und Hyazinth

Apollo (stud.)

Ascanio in Alba

Ascanio (stud.)

Mitridate, Re di Ponto

Mitridate (stud.)

B. Nikitin

Sänger ohne Schatten

Countertenor

A. Nowitz

Bestmannoper

Jalal

Die Traumnovelle (UA)

Countertenor

N. Piccinni

Catone in Uttica

Melus

G. Porsile

Spartacus

Licinus

H. Purcell

King Arthur

Priest

A. Reimann

Lear

Edgar (stud.)

L. Ronchetti

Mise en abyme (UA)

Nibbio

G. Rossini

Tancredi

Tancredi (stud.)

La donna del lago

Malcolm (stud.)

A. Scarlatti

Penelope la Casta

Gismondo

Didone Delirante

Creuso

J. Strauß

Die Fledermaus

Orlowksy (stud.)

G. Ph. Telemann

Der geduldige Sokrates

Antippo

A. Vivaldi

Tito Manlio

Decio

Bajazet

Tamerlano

Farnace

Pompeo

A. Vivaldi/V. Moretto

Dangerous Liasons

Valmont

J.S. Bach
Johannespassion
Matthäuspassion
Markuspassion
Weihnachtsoratorium
h-moll Messe
Lutherische Messen
Magnificat
diverse Kantaten
D. Buxtehude
Jubilate Dominus
Singet dem Herrn ein neues Lied
D. Glanert
Orlando furioso (UA)
G.F. Händel
Alexanderfest
Athalia
Brockes-Passion
Dixit Dominus
Dolce pur d´amor laffanno
Israel in Ägypten
Der Messias
Ode an die Geburt von Princess Anne
Samson
Saul (Saul)
Splenda l´alba in oriente
Theodora
H. Hasse
Salve Regina
M. Kagel
Der Turmbau zu Babel
G. Pergolesi
Stabat Mater
Salve Regina
G. Ph. Telemann
Erquicktes Herz, sei voller Freude
Halt ein mit deinem Wetterstrahle
A. Vivaldi
Gloria
Salve Regina
Stabat Mater
Kantaten: Cessate! Omai cessate!; Amor hai vinto

News:

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03.10. 2021 (Premiere) und 08.10/09.10./10.10./31.10.21
Titelpartie in „Giulio Cesare“ (G. F. Händel)
Oper Wuppertal
ML: Clemens Flick, Regie: Immo Karaman

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