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Marcell Bakonyi

Bass

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Regine Dierse

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Die Spielzeiten 2018/19-2019/20 beinhalten u.a. sein überaus erfolgreiches Rollendebüt als Vodnik in Dvořáks "Rusalka" (M. Pitrenas/V. Nemirova) am Theater St. Gallen, sein New York Debüt als Il Endre in Erkels "Bánk Bán" und wiederholt Mustafa an der Ungarischen Staatsoper. Des weiteren gastierte er als Blaubart in Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" am Teatro Sao Carlos in Lissabon. 2020/21 sollte Marcell Bakonyi für die Partie des Kaspar (Der Freischütz) nach St. Gallen zurückkehren (abgesagt). Pläne an der Ungarischen Staatsoper für diese Saison beinhalten die Hauptrolle des Sulpizio in Donizettis "La fille du régiment" (open air) Il Endre in einer Neuinszenierung "Bánk Bán" soiwe Landry/Marinoni in Testonis "Fortunio/Fantasio".

Marcell Bakonyi wurde 1980 in Györ, Ungarn, geboren. Zunächst besuchte er das Leo Weiner Konservatorium in Budapest.

Im Anschluss wechselte er auf die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, wo er Mitglied der Opernschule wurde. Hier studierte er Gesang bei Julia Hamari und besuchte die Liedklasse von Cornelius Witthoeft. 2007 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab.

2003 war Marcell Bakonyi Teilnehmer der Internationalen Schlossfestspiele Rheinsberg zur Förderung junger Künstler. 2004 erhielt der Bass ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes, gewann 2006 den Sonderpreis des Internationalen Klassik Mania Wettbewerbs in Wien,  2011 den 1. Preis beim Internationalen Rolando Nicolosi Wettbewerb in Rom sowie den Sonderpreis beim Marcello Giordani Wettbewerb in Catania.

Noch als Student gastierte er am Theater Pforzheim und kurz darauf am Theater Heidelberg. An der Jungen Oper Stuttgart sang er  die Partie des Träumers in der Uraufführung der Oper „Papa“ von H. Heeb. Im Rahmen der Accademia der Rossini Festspiele Pesaro war Marcell Bakonyi als Lord Sidney in „Il Viaggio à Reims“ unter Alberto Zedda zu erleben.

FESTENGAGEMENTS: In der Spielzeit 2008/09 gehörte Marcell Bakonyi dem Zürcher Opernstudio an. Seine Partien dort waren Fafner in „Siegfried“ und Alberich im „Rheingold“ in einer Kinderversion von Wagners „Ring“ sowie der Steuermann in der Premiere von „Tristan und Isolde“ im regulären Spielplan der Oper Zürich.

Von 2009/10 bis 2012/13 war er Ensemblemitglied des Landestheaters Salzburg, wo er unter anderem Partien wie Figaro und Bartolo in (Le nozze di Figaro), Kaspar (Der Freischütz), Bacco in der Barock-Oper „Arianna“ von Benedetto Marcello, Dulcamara (L‘elisir d’amore), Leporello (Don Giovanni), Alidoro (La Cenerentola), Don Alfonso (Così fan tutte) und Il re di Scozia in Händels „Ariodante“ sang. Ab Februar 2016 hatte Marcell Bakonyi einen Residenzvertrag am Staatstheater Nürnberg, wo er ebenfalls als Leporello sowie als Huascar in Rameaus „Les Indes galantes“ zu erleben war. 2016/17 gastierte er in Nürnberg mit großem Erfolg als Mustafa in der Neuinszenierung von Rossinis „L’ italiana in Algeri“.

GASTENGAGEMENTS führten den jungen Bass bereits an renommierte Orte. Bei den Schwetzinger WDR Festspielen 2009 sang Marcell Bakonyi mit großem Erfolg die Rolle des Varo in der Händel-Oper „Ezio“ (Regie: Günther Krämer, ML: Attilio Cremonesi). 2010 gastierte er beim Internationalen Davos Festival in der Partie des Joachim Ziemssen in der Uraufführung der Oper „Der Zauberberg“ von Gregory Vajda und bei den Herrenchiemsee Festspielen 2010 und 2011 unter Enoch zu Guttenberg als Zweiter Geharnischter in Mozarts „Zauberflöte“, eine Wiederaufnahme erfolgte 2013 und 2015 im Prinzregententheater München (DVD Produktion, FARAO Classics). 2012 gab er sein USA Debüt als Sprecher (Die Zauberflöte) beim Crested Butte Festival in Colorado. Ebendort war er in einer konzertanten Aufführung der „Zauberflöte“ auch als Sarastro zu erleben. 2012/13 sang er den Kaspar in der „Freischütz“-Inszenierung von Nigel Lowery in Gießen unter dem Dirigat von Michael Hofstetter. Bei den Haydn Festspielen Schloss Esterházy gastierte er als Nanni in „L’Iinfedeltá delusa“ und an der Opéra de Vichy als 2. Geharnischter. Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik war er seit 2013 in Rollen wie Publio in Mozarts „La clemenza di Tito“ unter  Alessandro de Marchi, Polifemo in dem Händel-Pasticcio „Duello Amoroso“ unter Attilio Cremonesi sowie 2017 als Antinoo in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ engagiert. Regelmäßige Gastengagements führten in ebenfalls an die Norske Opera Oslo, wo er seit 2011/12 u.a. auch als Antinoo und in mehreren Spielzeiten immer wieder als Leporello  an der Seite von Ildebrando D’Arcangelo und als Colline (La Bohème) zu erleben war – zuletzt 2017.

2018 gab Marcell sein Debüt beim Macearata Sferisterio Opera Festival in Italien als Sprecher (Die Zauberflöte) in der Regie von Graham Vick.

Seit 2011/12 ist Marcell Bakonyi regelmäßiger Gast an der Staatsoper Budapest, seine Rollen dort sind u.a. Il Endre in Ferenc Erkels Oper „Bánk Bán“, Pietro (Simon Boccanegra), Colline, Masetto, Escamillo, Ferrando (Il Trovatore) sowie Mustafa (L’italiana in Algeri). 2017 konnte er dort als Figaro (Le nozze di Figaro) einen großen persönlichen Erfolg verbuchen. Im selben Jahr war Marcell Bakonyi als Cecco del Vecchio in “Rienzi” am Konzerthaus Budapest unter Adam Fischer im Rahmen der Wagner-Tage zu hören.

Die Spielzeiten 2018/19-2019/20 beinhalten u.a. sein überaus erfolgreiches Rollendebüt als Vodnik in Dvořáks „Rusalka“ (M. Pitrenas/V. Nemirova)  am Theater St. Gallen, sein New York Debüt als Il Endre in Erkels „Bánk Bán“ im David H. Koch Theater im Rahmen eines Gastspiel der Ungarischen Staatsoper Budapest sowie Ashby (La fanciulla del West) und wiederholt Mustafa an der Ungarischen Staatsoper. Des weiteren gastierte er als Blaubart in Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ am Teatro Sao Carlos in Lissabon und war als 2. SS Mann  in Weinbergs „Die Passagierin“ ans Teatro Real Madrid engagiert (abgesagt). 2020/21 sollte Marcell Bakonyi für die Partie des Kaspar (Der Freischütz) nach St. Gallen zurückkehren (abgesagt). Pläne an der Ungarischen Staatsoper für diese Saison beinhalten die Hauptrolle des Sulpizio in Donizettis „La fille du régiment“ (open air auf der Margareteninsel, Budapest), Il Endre in einer Neuinszenierung „Bánk Bán“ soiwe Landry/Marinoni in Testonis „Fortunio/Fantasio“

KONZERT: Als Oratoriensolist wirkte er bisher vor allem in Aufführungen der großen Passionen J.S. Bachs (Matthäuspassion, Johannespassion) sowie in Werken Mozarts, Händels und Dvořáks mit. So war er der Bass-Solist in einer Serie von Konzerten mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit dem collegium juvenum Knabenchor und dem Barockorchester L’Arpa festante. Er sang im Rahmen der renommierten Herrenchiemsee Festspiele die Rolle des Pilatus in der „Johannespassion“ unter Enoch zu Guttenberg und war er mit der Klassischen PhiIharmonie Bonn unter Heribert Beissel in Händels „Messias“ zu hören. Mit dem Bach Collegium München sang er mit großem Erfolg Mozart-Arien in der Philharmonie am Gasteig in München. In der Tonhalle Zürich gastierte er als Bass-Solist in Bruckners „f-moll-Messe“ mit dem Musikkollegium Winterthur. Unter Enoch zu Guttenberg sang er die Bass-Arien in J.S. Bachs Matthäuspassion mit den Hofer Symphonikern. Er war der Bass-Solist in Verdis „Requiem“ mit der Brussels Choral Society im Palais des Beaux-Arts in Brüssel unter Bartholomeus-Henri Van De Velde. Konzert-Highlights waren des weiteren Dvoráks „Stabat mater“ mit dem Ungarischen Radio Symphonieorchester, Bachs „h-moll-Messe“ unter Alessandro De Marchi bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und in Italien, Bach-Kantaten mit dem Ensemble Il Gusto Barocco im Rahmen der Bachwoche Ansbach, Schuberts Oratorium „Das Paradies und die Peri“ im Rahmen der Matinee Konzerte des Concertgebouw Amsterdam sowie Beethovens 9. Symphonie an der Staatsoper Budapest. 2018 war er mit Mozarts „Requiem“ am Théátre des Champs Elyseés unter der Leitung von Quentin Hintley zu erleben, es folgten dann die Uraufführung von „Ecce Homo“ -eine Komposition von José Cura- sowie Beethovens „Missa solemnis“ an der Musikakademie in Budapest und Haydns „Nelson Messe“  mit dem National Philharmonic Orchestra Budapest. 2019 war Marcell Bakonyi in Dvořáks „Stabat mater“ in der Casa de la Musica in Porto mit dem Orquestra Sinfónica do Porto unter Baldur Brönnimann und in Bachs „Matthäuspassion“ an der Staatsoper Budapest zu hören.

B. Bartók
Herzog Blaubarts Burg
Herzog
V. Bellini
I Puritani
Giorgio (stud.)
L. Bernstein
Trouble in Tahiti
Sam
G. Bizet
Carmen
Escamillo
B. Britten
A Midsummer Night’s Dream
Theseus
G. Donizetti
L’elisir d’amore
Dulcamara
Lucia di Lammermoor
Raimondo
La fille du régiment
Sulpizio (ab 2020/21)
A. Dvořák
Rusalka
Vodnik (cs)
F. Erkel
Bánk Bán
Il Endre
G. Gershwin
Porgy and Bess
Porgy
G. F. Händel
Ezio
Varo
Ariodante
Il re di Scozia
Imeneo
Argenio
Rinaldo
Argante (stud.)
J. Haydn
L’infedeltá delusa
Nanni
H. Heeb
Papa (UA)
Der Träumer
L. Janáček
Aus einem Totenhaus
Platzkommandant (cs)
A. Lortzing
Der Wildschütz
Baculus (stud.)
B. Marcello
Arianna
Bacco
M. Moebius
Pinienkerne …..
Bär
C. Monteverdi
Il ritorno d´Ulisse in patria
Antinoo
W.A. Mozart
Bastien und Bastienne
Colas
Le nozze di Figaro
Figaro, Bartolo, Antonio
La finta Giardiniera
Nardo (stud.)
Don Giovanni
Leporello, Masetto
Die Zauberflöte
Sprecher, Zweiter Geharnischter, Sarastro (konzertant)
Così fan tutte
Don Alfonso
La clemenza di Tito
Publio
O. Nicolai
Die lustigen Weiber von Windsor
Herr Reich (stud.)
G. Puccini
La Bohème
Colline
Tosca
Angelotti
La fanciulla del West
Ashby
J.-Ph. Rameau
Les Indes galantes
Huascar
G. Rossini
Il viaggio a Reims
Lord Sidney
La Cenerentola
Alidoro
L´italiana in Algier
Mustafa
Sigismondo
Zenovito/ Ulderico
Il barbiere di Siviglia
Don Basilio
G. Testoni
Fortunio/Fantasio
Landry/Marinoni
G. Vajda
Der Zauberberg UA
Joachim Ziemssen
G. Verdi
Simon Boccanegra
Pietro
Il Trovatore
Ferrando
La Traviata
Grenvil
Macbeth
Banquo (stud.)
R. Wagner
Tristan und Isolde
Steuermann
“Der Ring” als Kinderversion
Fafner (Siegfried), Alberich (Rheingold)
Rienzi
Cecco del Vecchio
C. M. v. Weber
Der Freischütz
Kaspar, Kuno, Eremit
K. Weill
Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Moses
M. Weinberg
Die Passagierin
2. SS Mann
H. Wolf
Der Corregidor
Alkalde
J. S. Bach
Magnificat
Matthäuspassion (Christusworte, Arien und Pilatus)
Johannespassion (Christusworte und Pilatus)
Weihnachtsoratorium
Messe in h-moll
Kreuzstabkantate
L. v. Beethoven
9. Symphonie
Messe in C-Dur
Missa solemnis
A. Bruckner
Messe in f-moll
J. Cura
Ecce Homo
A. Dvorák
Stabat Mater
Requiem
G. F. Händel
Saul
Messias
Judas Maccabeus
J. Haydn
Die Jahreszeiten
Die Schöpfung
Stabat mater
Paukenmesse
Theresienmesse
Nelson Messe
F. Mendelssohn
Paulus
W.A. Mozart
Messe in c-moll
Requiem
Krönungsmesse
Regina Coeli
Missa solemnis KV 337
Drei geistliche Hymnen
G. Puccini
Messa di Gloria
G. Rossini
Petite messe solenelle
Stabat Mater
F. Schubert
Das Paradies und die Peri (Gazna)
R. Schumann
Dichterliebe
G. Verdi
Requiem

News:

Alle Angaben ohne Gewähr

23./25./27./30. Dezember 2020 und 02./09.Januar 2021
Colline "La Bohème" (G. Puccini)
Ungarische Staatsoper Budapest (Erkel Theater)
ML: Kálmán Nádasdy, Regie: Sándor Palcsó Jr.
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