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Hagen Matzeit

Countertenor

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Regine Dierse

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Er gestaltete zahlreiche Titel- und Hauptrollen in Opern Händels, darunter Admeto an der Oper Leipzig, Rinaldo bei den Händel Festspielen Karlsruhe, Arminio und Ruggiero (Alcina) an der Oper Halle sowie Goffredo (Rinaldo) in Köln. Beim Festival von Aix-en-Provence debütierte er in der Hauptrolle des Aymar in der Oper "Thanks to my Eyes" von Oscar Bianchi. 2020 ist er bei den Bregenzer Festspielen als Orfeo in der UA der Oper "Impresario Dotcom" von Ľubica Čekovská zu erleben.

Hagen Matzeit studierte noch als Bariton Gesang und Gesangspädagogik in Berlin bei Bernd Riedel. Seine Sängerlaufbahn begann er als Stipendiat der Komischen Oper Berlin, wo er seitdem in vielfältigen Rollen zu erleben war, zuerst noch als Bariton, später dann auch als Countertenor.

Einen besonderen persönlichen Erfolg konnte er an der Komischen Oper als Aegeus in der Neuproduktion der Händel-Oper „Theseus“ feiern. Zuletzt war er in Berlin als Elviro in Händels „Serse“ zu erleben. Mit dieser Produktion gastiert er auch an den Opernhäusern von Düsseldorf und Graz, Neben Engagements am Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim und Théâtre du Capitol in Toulouse folgte er Einladungen zu Festivals in Amsterdam, Brüssel und Melbourne. Er gestaltete zahlreiche Titel- und Hauptrollen in Opern Händels, darunter Admeto an der Oper Leipzig, Rinaldo bei den Händel Festspielen Karlsruhe, Arminio und Ruggiero (Alcina) an der Oper Halle sowie Goffredo (Rinaldo) in Köln. Bei den Tagen der Alten Musik Innsbruck sang er den Armillo in Francesco Provenzales „La Stellidaura Vendicante“ (CD Einspielung Deutsche Harmonia Mundi) und darauffolgend Cecina in Porporas „Germanico in Germania“. In einer Koproduktion von Semperoper Dresden/Staatsschauspiel wirkte er in Purcells „King Arthur“ mit. 2015/16 gab Hagen Matzeit sein Debüt an der Norske Opera Oslo in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ als Pisandro/L’humana fragilita. In dieser Produktion war er auch bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017 zu hören. Im Anschluss daran kehrte er als Elviro an die Komische Oper Berlin zurück und gastiert in dieser Rolle 2018/19 auch wieder an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Eine Tournee mit Händels „Messiah“ unter Jordi Savall führte ihn 2017 nach Spanien und Frankreich. 2019 kehrte er als Licisco in Carlo Broschis Oper „Merope“ nach Innsbruck zurück mit einem Abstecher an das Theater an der Wien im Oktober 2019. An Karfreitag 2020 sollte er als Altsolist in J. S. Bachs „Matthäuspassion“ mit dem Gürzenich Orchester unter Nicholas Collon in der Kölner Philharmonie zu hören sein (abgesagt), wo er 2019 bereits überaus erfolgreich in der Titelpartie von Offenbachs „Oyayaye, oder die Königin der Inseln“ zu erleben war (Dt. Erstaufführung zum Offenbach-Jahr, WDR-Übertragung). Am Theater Dortmund wird er in der Spielzeit 2020/21 in der Produktion „Sehnsucht. Ein barockes Pasticcio“ gastieren.

Produktionen der zeitgenössischen Musik beinhalten: die Partie des Hans Scholl (Die weiße Rose) am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, die Titelpartie in „Jakob Lenz“ am Teatro Colon in Buenos Aires, Fürst Clearte in der UA der Oper „HYBRIS/Niobe“ von Adreana Hölszky bei den Schwetzinger SWR Festspielen, Madschnun in der UA „Leila und Madschnun von Samir Odeh-Tamimi bei der Ruhrtriennale und die Titelpartie in „Jakub Flügelbunt“ (UA) von Miroslav Srnka an der Semperoper Dresden.
Beim Festival von Aix-en-Provence debütierte er in der Hauptrolle des Aymar in der Oper „Thanks to my Eyes“ von Oscar Bianchi mit dem Ensemble Modern unter der Leitung von Franck Ollu, in der Regie von Joël Pommerat. Diese Uraufführung wurde in Koproduktion mit ARTE TV Live ausgestrahlt. Nachfolgend gastierte Hagen Matzeit in dieser Produktion auch an renommierten Orten wie: Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Fondation Gulbenkian in Lissabon und anderen.
2016/17 sang Hagen Matzeit die Partie des Dollfuß in der Oper „Staatsoperette“ an der Neuen Oper in Wien. Die UA „Das Rätsel der gestohlenen Stimme“ führte ihn 2017/18 als Akustikus wieder an die Semperoper mit WA 2018/19. Ebenfalls 2018/19 gastierte er als Herold in Reimanns Oper „Medea“ am Aalto-Theater Essen. 2020 ist er bei den Bregenzer Festspielen als Orfeo in der UA der Oper „Impresario Dotcom“ von Ľubica Čekovská zu erleben (Koproduktion mit dem Slowakischen Nationaltheater Bratislava). Pläne für 2020/21 beinhalten die Partie des Jack Natters/Jago in der UA von Bernhard Langs Oper „Der Hetzer“ am Theater Dortmund sowie die Rolle des Prince Go-Go in Le Grand Macabre an der Staatsoper Prag. Zu den Bregenzer Festspielen wird er 2021 für die Hauptrolle des Poliphilo in der UA von Alexander Moosbruggers Oper „Wind“ zurückkehren.

Hagen Matzeit arbeitete mit Dirigenten wie Michael Jurowsky, Konrad Junghänel, Yakov Kreizberg, Vicente de Laranága, Fabio Luisi, Allessandro De Marchi, Franck Ollu, Alejo Perez, Kyrill Petrenko, Peter Rundel, Federico Maria Sardelli, Peter Shannon, Andreas Schüller, Peter Tomek oder Achim Zimmermann und mit Regisseuren wie Willy Decker, Sabine Hartmannshenn, Stefan Herheim, Andreas Homoki, Axel Köhler, Harry Kupfer, Tobias Kratzer (Team ATEF), Nigel Lowery, Jürgen Nass, Alexander Paeffgen, Benedict von Peter, Carolin Petrick, Joël Pommerat ,Erik Sleichim oder Elisabeth Stöppler – um nur einige zu nennen.

 

O. Bianchi
Thanks to my Eyes (UA)
Aymar
C. Broschi
Merope
Licisco
L. Čekovská
Impresario Dotcom (UA)
Orfeo
G. F. Händel
Rinaldo
Rinaldo, Goffredo
Admeto
Admeto
Arminio
Arminio
Theseus
Aegeus
Alcina
Ruggiero
Serse
Elviro
A. Hölszky
HYBRIS/Niobe (UA)
Fürst Clearte
B. Lang
Der Hetzer (UA, geplant 2021)
Jack Natters/Jago
G. Ligeti
Le Grand Macabre
Prince Go-Go (ab 2021)
C. Monteverdi
Il ritorno d’Ulisse in patria
Pisandro, L’humana fragilita
A. Moosbrugger
Wind (UA, geplant 2021)
Poliphilo
S. Odeh-Tamimi
Laila und Madschnun (UA)
Madschnun
J. Offenbach
Oyayaye, Königin der Inseln
Oyayaye
N. Porpora
Germanico in Germania
Cecina
F. Provenzale
La Stellidaura Vendicante
Armillo
A. Reimann
Medea
Herold
M. Srnka
Jakub Flügelbunt (UA)
Jakub Flügelbunt
J. Wulff-Woesten
Das Rätsel der gestohlenen Stimme (UA)
Akustikus
O. M. Zykan
Staatsoperette
Dollfuß
Auf Anfrage

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22. (Premiere) /29. November, 16./19./26. Dezember 2020, 03. Januar 2021
Countertenor - Sehnsucht. Barockes Pasticcio
Theater Dortmund (Opernhaus).
ML: Philipp Armbruster
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