Foto: Fotomanufaktur Wessel

Matthias Koziorowski

Kontakt

Regine Dierse

Tel.: +49 40 35719380
E-Mail: info@kulturkontor.de

Seit Beginn der Spielzeit 2021/22 gehört der Tenor dem Ensemble der Oper Graz als Residenzgast an und gibt dort in drei Premieren sein Rollendebüt: in den tragenden Partien des Juan Damigo in N. Dostals selten aufgeführter Operette „Clivia“ und des Babinsky in Jaromir Weinbergers Oper „Švanda dudák“. In der österreichischen Erstaufführung der Oper „Morgen und Abend“ von Georg Friedrich Haas wird er als Peter zu hören sein.

Matthias Koziorowski – Tenor

Matthias Koziorowski stammt aus Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. KS Wolfgang Millgramm studierte. Seine musikalische Ausbildung konnte er des weiteren durch Meisterkurse bei Helen Donath, Janet Williams, Olaf Bär, Anja Harteros und Andreas Homoki komplettieren. Derzeit wird er von Prof. Susanne Schimmack betreut.

Seit Beginn der Spielzeit 2021/22 gehört der Tenor dem Ensemble der Oper Graz als Residenzgast an und gibt dort in drei Premieren sein Rollendebüt: in den tragenden Partien des Juan Damigo in N. Dostals selten aufgeführter Operette „Clivia“ und des Babinsky in Jaromir Weinbergers Oper „Švanda dudák“. In der österreichischen Erstaufführung der Oper „Morgen und Abend“ von Georg Friedrich Haas wird er als Peter zu hören sein.

Als Edwin (Die Csárdásfürstin) wird er an Staatsoperette Dresden zurückkehren.

2018 – 2020 war Matthias Koziorowski Ensemblemitglied der Oper Halle und debütierte dort in zahlreichen Partien seines Fachs, darunter Max (Der Freischütz), Alfredo (La traviata), Lensky (Eugen Onegin), Prinz (Rusalka), Stewa (Jenufa), Vasco da Gama (L’Africaine), Sou-Chong (Das Land des Lächelns), Candide, Fritz (Die Großherzogin von Gerolstein) und Guido Bardi (Eine florentinische Tragödie) in einer Inszenierung von Tobias Kratzer.

Als weitere Debüt-Partie konnte er sich in Halle den Erik (Der fliegende Holländer) erarbeiten, die geplanten Vorstellungen mussten jedoch aufgrund der Pandemie abgesagt werden.

In der Spielzeit 2019/20 gab Matthias Koziorowski mit großem Erfolg sein Rollendebüt als Grigori/Dimitrij (Boris Godunow) am Staatstheater Mainz und war als Vasco da Gama (L’Africaine) am Theater Lübeck zu erleben. 2018/19 gastierte er als der schöne Herr Hermann in Hindemiths „Neues vom Tage“ am Coburger Landestheater. Ferner konzertierte er als Tenor-Solist in Dvořáks „Stabat Mater“ am Theater Heidelberg, sang Verdis Requiem in Düsseldorf, Lübeck und Münster und reiste für eine Reihe Operettenkonzerte ins russische Sotschi. In der Kölner Philharmonie gab er sein Hausdebüt mit einer Operettengala zu Jacques Offenbachs 200. Geburtstag (WDR Rundfunkübertragung).

Von 2015 bis 2018 gehörte Matthias Koziorowski dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin an, wo er im Frühjahr 2018 mit der Partie des schönen Herrn Herrmann in Hindemiths selten gespielter Oper „Neues vom Tage“ erstmalig im jugendlich-dramatischen Fach debütierte. Zuvor sang er in Schwerin unter anderem Cassio (Otello), Tony (West Side Story), Bob Boles (Peter Grimes), den 1. Fremden (Der Vetter aus Dingsda), Freddy (My fair Lady) sowie die vier Diener-Partien in „Hoffmanns Erzählungen“. Bereits in seiner ersten Saison wurde er für seine dortigen Leistungen mit dem renommierten „Conrad-Ekhof-Preis der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e.V.“ für vielversprechenden Sängernachwuchs ausgezeichnet. Während seiner Schweriner Zeit gastierte er zudem über drei Spielzeiten als Hexe (Hänsel und Gretel) an der Staatsoperette Dresden sowie in den Partien Brighella (Ariadne auf Naxos), Cassio (Otello), 1. Chorist (Der ferne Klang) und Uldino (Attila) am Theater Lübeck.

Noch während seines Studiums wurde er 2012 für zwei Jahre als Mitglied des jungen Ensembles ans Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert. 2013 war Matthias Koziorowski zudem erster Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang bei den dortigen Opernfestspielen die vier Diener in „Hoffmanns Erzählungen“. Dadurch resultierend gastierte er bis Herbst 2015 mehrfach und regelmäßig am Theater Kiel, u.a. als Fatty (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Merkur (Orpheus in der Unterwelt) und Hans Scholl (Die weiße Rose). Weitere Gastengagements in dieser Zeit führten ihn außerdem an die Theater Bremen, Dortmund, Chemnitz und Hagen.

Während seiner gesamten Studienzeit bestand darüber hinaus ein besonders enges Verhältnis zum Essener Aalto Theater. Dort stand Matthias Koziorowski in zahlreichen Kinderopern als Solist auf der Bühne, sang beispielsweise Tamino in einer „Kinder-Zauberflöte“, den Prinzen in Dornröschen“ und die Hexe in einer adaptierten Fassung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Ferner verkörperte er hier Ladas in „The Greek Passion“ und war außerdem administrativ als Theaterpädagoge und Leiter der Statisterie tätig.

Matthias Koziorowski ist auch im Konzertbereich aktiv und übernahm bereits mehrfach das Tenor Solo in Beethovens 9ter Sinfonie. Zuletzt auf Einladung von Steven Sloane bei den Bochumer Symphonikern. Außerdem sang er bis dato unter anderem den Schwan in Carmina Burana, Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Verdis Requiem, Mendelssohns Lobgesang und Mahlers Lied von der Erde. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn ins Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Essen, die Philharmonie Köln, in den Berliner Dom, die Düsseldorfer Tonhalle und in die Elbphilharmonie. Zukünftig ist u.a. „Das Lied von der Erde“ in München geplant, sowie Carmina burana im Gewandhaus Leipzig.

J. Beer

Polnische Hochzeit

Graf Boleslav

R. Benatzky

Im weißen Rössl

Dr. Siedler

L. Bernstein

Candide

Candide (de)

West Side Story

Tony (en)

N. Dostal

Clivia

Juan Damigo

A. Dvořák

Rusalka

Prinz (de, cs)

G. F. Haas

Morgen und Abend

Peter

P. Hindemith

Neues vom Tage

Der schöne Herr Hermann

E. Humperdinck

Dornröschen

Prinz

L. Janáček

Jenůfa

Števa Buryja (cs)

E. Kálmán

Die Csárdásfürstin

Edwin

E. Künneke

Der Vetter aus Dingsda

1. Fremder

F. Lehár

Das Land des Lächelns

Prinz Sou-Chong

Die lustige Witwe

Danilo

G. Meyerbeer

L’Africaine

Vasco da Gama (fr)

W. A. Mozart

Die Zauberflöte

1. Geharnischter, 2. Priester

M. Mussorgski

Boris Godunow

Grigorij/Dimitrij (ru) Fassung 1872 inkl. Polen-Akt

J. Offenbach

Die Großherzogin von Gerolstein

Fritz (de, fr)

F. Schmitt

Notre Dame

Gringoire (de)

J. Strauss

Die Fledermaus

Alfred, Eisenstein

R. Strauss

Der Rosenkavalier

Italienischer Sänger (it)

Salome

1. Jude, 3. Jude

P. I. Tschaikowsky

Eugen Onegin

Lensky (ru)

G. Verdi

Otello

Cassio (it)

La Traviata

Alfredo (it)

R. Wagner

Der fliegende Holländer

Erik

Tristan und Isolde

Melot, junger Seemann

J. Weinberger

Švanda dudák

Babinsky (cs)

C. M. v. Weber

Der Freischütz

Max

A. v. Zemlinsky

Eine florentinische Tragödie

Guido Bardi

Partien in Vorbereitung:

L. v. Beethoven

Fidelio

Florestan

G. Bizet

Carmen

Don José (fr)

W. A. Mozart

Idomeneo

Idomeneo (it)

G. Puccini

Madama Butterfly

Pinkerton (it)

Tosca

Cavaradossi (it)

B. Smetana

Die verkaufte Braut

Hans (de)

R. Strauss

Arabella

Matteo

J. S. Bach
Weihnachtsoratorium (Evangelist)
L. v. Beethoven
Chorfantasie
C-Dur Messe
Sinfonie Nr. 9
Christus am Ölberge
A. Bruckner
Te Deum
B. Chilcott
St. John Passion (Evangelist)
A. Dvořák
Harmoniemesse
Requiem
Stabat Mater
J. Haydn
Die Schöpfung
G. F. Händel
Messias
G. Mahler
Das Lied von der Erde
L. S. Meinardus
König Salomo
F. Mendelssohn
Elias
Lobgesang
W. A. Mozart
Requiem
Vesperae solemnes de confessore
C. Orff
Carmina Burana
G. Puccini
Missa di gloria
C. Saint-Saëns
Oratorio de Noël
F. Schubert
Lazarus (Partie des Nathanael)
G. Verdi
Requiem

News:

Alle Angaben ohne Gewähr

30. Oktober 2021 (Premiere) und 31. Dez. 2021 /12./28./30. Jan. 22
Juan Damigo „Clivia“ (N. Dostal)
Oper Graz
ML: Marius Burkert/Julian Gaudiano, Regie: Frank Hilbrich
18. Dezember 2021 (Premiere) und 22. Dez. 2021 /07./09./13. Jan. /02./05. Feb. /11./27. März /03. Apr. 2022
Babinsky „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ (J. Weinberger)
Oper Graz
ML: Marius Burkert/Robert Jindra, Regie: Dirk Schmeding
12. Februar 2022 (Premiere) und 17. Feb./02./05./13./025. März/06./22./24. Apr. 22
Peter „Morgen und Abend“ (G.F. Haas) – Österreichische Erstaufführung
Oper Graz
ML: Roland Kluttig, Regie: Immo Karaman

© 2021 Kulturkontor.de

© 2020 Kulturkontor.de