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Olivia Vermeulen

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Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen hat sich als herausragende Interpretin der klassischen Musikwelt der Gegenwart etabliert. 2019 feierte Olivia Vermeulen ihr Hausdebüt an der Opéra National de Paris als Abel in der von Romeo Castellucci inszenierten Neuproduktion von Scarlattis Il primo omicidio unter René Jacobs. Auch kehrte sie an die Staatsoper unter den Linden Berlin zurück, wo sie 2016 ihr hochgelobtes Debüt in der Hauptrolle des Turno in Steffanis Amor vien dal destino gab. Zu den Höhepunkten der der Saison 2019/20 zählt die Veröffentlichung ihrer neuen Solo-CD mit Jan Philip Schulze - Dirty Minds - bei Challenge Records mit einem Release-Konzert im Concertgebouw Amsterdam. Vorausblickend wird Olivia Vermeulen Ende der Saison 2020/2021 ihr Debüt an der Oper Zürich als Idamante in Mozarts Idomeneo geben.

Olivia Vermeulen

Die Mezzosopranistin Olivia Vermeulen hat sich als herausragende Interpretin der klassischen Musikwelt der Gegenwart etabliert. Ihre Auftritte auf international renommierten Opernbühnen und Konzertpodien überzeugen ihr Publikum durch ihre ungewöhnliche Bandbreite von Alter Musik bis zu Werken des 21. Jahrhunderts.

2019 feierte Olivia Vermeulen ihr Hausdebüt an der Opéra National de Paris als Abel in der von Romeo Castellucci inszenierten Neuproduktion von Scarlattis Il primo omicidio unter René Jacobs. Als Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni war sie auf Asientournee mit dem Freiburger Barockorchester und René Jacobs zu erleben. Auch kehrte sie als Abel in Il primo omicidio an die Staatsoper unter den Linden Berlin zurück, wo sie 2016 ihr hochgelobtes Debüt in der Hauptrolle des Turno in Steffanis Amor vien dal destino unter René Jacobs gab. 2018 war sie erstmals bei den Berliner Philharmonikern für Mozarts Große Messe in c-moll unter Daniel Harding zu Gast. Ihr Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro, den sie 2018 auf einer großen internationalen Tournee mit dem Freiburger Barockorchester unter Leitung von René Jacobs sang, wurde von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen.

Zu den Höhepunkten der der Saison 2019/20 zählt ihr Debüt mit dem NHK Symphony Orchestra in Beethovens Missa solemnis unter Masaaki Suzuki. Darüber hinaus standen die Rolle des Sesto in Händels Giulio Cesare in einer Konzertaufführung unter der Leitung von Christopher Moulds, sowie am anderen Ende des Repertoire-Spektrums die Wiederaufnahme von Thomas Larchers Das Jagdgewehr an der National Opera Amsterdam auf ihrer Agenda. Besonders spannend war die Veröffentlichung ihrer neuen Solo-CD mit Jan Philip Schulze – Dirty Minds – bei Challenge Records mit einem Release-Konzert im Concertgebouw Amsterdam.

Engagements in der Spielzeit 2020/2021 beinhalten Händels Giulio Cesare in Egitto unter Christopher Moulds sowie Mozarts Così fan tutte unter René Jacobs in Moskau, Auszüge aus Strauss‘ Ariadne auf Naxos unter Iván Fischer in Budapest sowie Rihms musikalische Szene „Andere Schatten“ mit dem RIAS Kammerchor und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in Berlin und Bremen. Mit dem belgischen B’Rock Orchester und Olivia Vermeulen als Solistin in dem neuen Programm „Life and Death“ mit Arien von u.a. Henry Purcell, John Blow, Johann Sebastian Bach sind Konzerte in Rouen, Antwerpen und Den Haag geplant, gefolgt von Händels Messiah mit dem Noord Nederlands Orkest und Bachs Matthäuspassion mit der niederländischen Bachvereniging unter René Jacobs sowie Bachs Weihnachtsoratorium mit Hansjörg Albrecht in der Elbphilharmonie. Vorausblickend wird Olivia Vermeulen Ende der Saison 2020/2021 ihr Debüt an der Oper Zürich als Idamante in Mozarts Idomeneo geben.

Olivia Vermeulen hat namhaften Dirigenten zusammengearbeitet, darunter René Jacobs, Philippe Herreweghe, Pablo Heras-Casado, Daniel Harding, Marek Janowski, Michael Schønwandt, Reinhard Goebel, Enoch zu Guttenberg, Lothar Zagrosek, Iván Fischer, Markus Stenz, Andrea Marcon, Giovanni Antonini, Frans Brüggen, Alessandro de Marchi und Tomáš Netopil. Bei vielen der weltweit angesehensten Orchester ist sie wiederholt zu Gast, so beim Budapest Festival Orchestra, London Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Ensemble Modern oder der Camerata Salzburg, ebenso bei wichtigen Festivals wie dem Musikfest Berlin, den Münchner Opernfestspielen, dem Kissinger Sommer, Rheingau Musik Festival, dem Festival von Aix-en-Provence, der Ruhrtriennale, dem Festival von Beaune, der Mozartwoche Salzburg und dem Schleswig-Holstein Musik Festival.

Als engagierte Verfechterin zeitgenössischen Repertoires debütierte Olivia Vermeulen bei den Bregenzer Festspielen 2018 in der Uraufführung von Thomas Larchers Oper Das Jagdgewehr. Uraufführungen von Liedern von Wolfgang Rihm hat sie ebenso vorzuweisen wie ihre gefeierte Mitwirkung in der Uraufführung von Kein Licht von Philippe Manoury bei der Ruhrtriennale 2017. Mit Jörg Widmann hat sie Konzertprogramme mit Vokalwerken Mozarts gestaltet. Im barocken und romantischen Opernfach war Olivia Vermeulen zuletzt in Mozarts La finta Giardiniera zu erleben, im renommierten Moskauer Tschaikowski-Saal sang sie die Titelpartie in Händels Teseo, im Grand Théâtre Luxembourg, an der Opéra de Lille und der Opéra Royal Versailles die Titelpartie in Vivaldis Arsilda. 2018 interpretierte sie die Rolle des Fjodor in Boris Godunov in Amsterdam und des Annio in Mozarts La clemenza di Tito in Moskau. Als Cherubino war sie mit einer Produktion von Le nozze di Figaro des Festivals von Aix-en-Provence an der Opéra de Dijon zu Gast.

Die gebürtige Niederländerin studierte in Detmold und in Berlin bei Julie Kaufmann sowie in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Andreas Scholl, Thomas Quasthoff und Irwin Gage. 2008 gewann sie den internationalen Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks „La Voce.“ Unter ihren zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen erhielten zuletzt Mozarts Große c-moll-Messe (Masaaki Suzuki, Bach Collegium Japan, BIS Records 2016) sowie G.F. Händels Fassung von Didone abbandonata (Deutsche Harmonia Mundi/SONY 2018) weltweit Preise und begeisterte Kritiken.

V. Bellini

I Capuleti e i Montecchi

Romeo (stud.)

G. Bizet

Carmen

Mercédès

G. Gazzaniga

Don Giovanni

Don Giovanni (it.)

W. Gluck

Orfeo ed Euridice

Amor (it., Wiener Fassung)

Armida

Phénice, Coryfée, un Plaisir, Bergère

Orfeo

Orfeo (stud.)

G. F. Händel

Alcina

Oberto (it.), Ruggiero (it.)

Giulio Cesare

Sesto (it.)

Teseo

Teseo, Medea (de.)

Ariodante

Ariodante (it.)

Rinaldo

Almirena (it.)

E. Humperdinck

Hänsel und Gretel

Hänsel

Ch. Jost

Death knocks

Death (en./de.)

M. Kagel

Staatstheater

Alt

R. Keiser

Arsinoe

Lesbia

Pomona

Ceres

J. M. Kraus

Aeneas in Carthago

Barcé, Iris

Th. Larcher

Das Jagdgewehr (UA)

Saiko

Ph. Manoury

Kein Licht (UA)

Mezzosopran

C. Monteverdi

Il ritorno d’Ulisse in patria

Penelope (it.)

L’incoronazione di Poppea

Nerone (stud.)

W. A. Mozart

La finta giardiniera

Ramiro (it., de.)

Le nozze di Figaro

Cherubino (it., de.)

Die Zauberflöte

2. Knabe, 2. Dame

Don Giovanni

Donna Elvira (it.), Zerlina

La clemenza di Tito

Annio (it.)

Così fan tutte

Dorabella (it.)

Idomeneo

Idamante

E. Naske

Die rote Zora

Zora

J. Offenbach

La Périchole

Mastrilla

Les contes d’Hoffmann

Nicklausse (stud.)

G. B. Pergolesi

La serva padrona

Serpina

F. Poulenc

La voix humaine

Elle

S. Prokofjew

Die Liebe zu den drei Orangen

Linetta (de.), Smeraldine (fr.), Clarice (fr.)

H. Purcell

Dido and Aeneas

Dido (stud.)

M. Ravel

L’Enfant et les Sortilèges

L’Enfant (fr.)

G. Rossini

La Cenerentola

Angelina (it.)

Il Barbiere di Siviglia

Rosina

A. Scarlatti

Penelope la Casta

Elvida (it.)

Didone delirante

Didone (it.)

Il primo omicidio

Abel (it.)

D. Scarlatti

La Dirindina

Dirindina (it.)

A. Steffani

Amor vien dal destino

Turno (it)

J. Strauß

Die Fledermaus

Orlofsky

R. Strauss

Ariadne auf Naxos

Dryade

P. Tschaikowsky

Pique Dame

Daphnis

A. Vivaldi

Arsilda

Arsilda (it.)

P.-J. Wagemans

Andreas weent (UA)

Trune

R. Wagner

Die Meistersinger von Nürnberg

Lehrbube (Alt 1)

Parsifal

Blumenmädchen

J. Weigl

Die Schweizer Familie

Getrud

J. F. Agricola
Kantate: Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis
H. Andriessen
Miroir de peine
J. S. Bach
Messe in h-moll (2. Sopran, Alt)
Magnificat in D-Dur (2. Sopran, Alt)
Matthäuspassion
Johannespassion
Osteroratorium
Weihnachtsoratorium
Verschiedene Kantaten
C.P.E. Bach
Magnificat
Kantate:Meine Seele erhebet dem Herrn
L. v. Beethoven
9. Sinfonie
H. Berlioz
Les nuits d’été
J. Brahms
Liebeslieder Walzer op. 52
B. Britten
Folk Song Arrangements
D. Buxtehude
Membra Jesu Nostri
A. Caldara
Missa dolorosa
E. Chausson
Chanson perpétuelle
C. Debussy
Le martyre de Saint Sébastien
J. Dowland
Ausgewählte Lieder aus „Book of Songs or Ayres“
A. Draghi
Stabat mater
M. Duruflé
Requiem
A. Dvořák
Moravische Duette
J. Eccles
Mad Songs
M. de Falla
Siete canciones populares españolas
G. Fauré
Requiem
Th. Gouvy
Requiem
C. H. Graun
Kantate: Kommt Christen, feiert dieses Fest
G. F. Händel
Messias
Dixit Dominus
The ways of Zion do mourn
Solokantate: Occhi miei, che faceste
Spanische Kantate HWV 140 „No w emenderá jamás“
J. Haydn
Stabat mater
Arianna a Naxos
M. Haydn
Requiem
A. Honegger
Cantique de Pâques
Judith (Servante)
A. Lotti
Solokantate: Dal profondo del Cor
G. Mahler
4.Sinfonie
B. Marcello
Solokantate: Aure piangete
Solokantate: Zeffiretto soave
F. Mendelssohn
Sommernachtstraum
Magnificat (Alt)
Lobgesang (Sinfonie Nr. 2), (2.Sopran)
W. A. Mozart
Missa in c-moll (2. Sopran)
Requiem
Krönungsmesse u. verschiedene weitere Messen
Messias (nach Händel)
G.B. Pergolesi
Stabat Mater
O. Respighi
Il tramonto
J.G. Rheinberger
Requiem
J. Rodrigo
Tres canciones españolas
G. Rossini
Petite Messe Solennelle
Stabat Mater
C. Saint-Saëns
Oratorio de Noël (Mezzo-Sopran, Alt)
D. Scarlatti
Stabat Mater
Verschiedene Solokantaten
F. Schubert
Magnificat C-Dur
Messe Nr. 5 in As-Dur
R. Schumann
Der Rose Pilgerfahrt
Requiem
Spanisches Liederspiel op. 74
Spanische Liebeslieder op. 138
I. Strawinski
Pulcinella
G. Ph. Telemann
Brockes Passion
A. Vivaldi
Gloria in D-Dur
Magnificat
Juditha Triumphans (Vagans)
J. D. Zelenka
Deutsches Magnificat

News:

Alle Angaben ohne Gewähr

07. September 2021
Israelit „Judas Maccabaeus“ (G. F. Händel)
Bayreuth Baroque
Chor: BachPlus, Orchester: B’Rock, ML: Bart Naessens
15. September 2021
Cornelia “Giulio Cesare” (G. F. Händel)
Tchaikovsky Concert Hall, Moscow
Moscow Chamber Orchestra, ML: Christopher Moulds
11. und 12. Dezember 2021
„Weihnachtsoratorium“ Kantaten 1-3 (J. S. Bach)
Berner Münster
Berner Kammerchor, Bern Consort, ML: Jörg Ritter
23. Dezember 2021
Altsolistin „Weihnachtsoratorium“ (J. S. Bach)
Isarphilharmonie, München
Orchester der KlangVerwaltung, Audi Jugendchorakademie, ML: Andreas Scholl

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