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Matthias Koziorowski
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Florian Sievers

Matthias Koziorowski stammt aus Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. KS Wolfgang Millgramm studierte. Seine musikalische Ausbildung konnte er des weiteren durch Meisterkurse bei Helen Donath, Janet Williams, Olaf Bär, Anja Harteros und Andreas Homoki komplettieren. Derzeit wird er von Prof. Thomas Piffka betreut.

Seit der Saison 2018/19 gehört er dem Ensemble der Oper Halle an. Hier ist er zukünftig weiterhin als Max (Der Freischütz) zu erleben und wird 2019/20 seine Rollendebüts als Lensky (Eugen Onegin), Sou-Chong (Das Land des Lächelns) sowie als Prinz (Rusalka) geben. Bisher sang er in Halle unter anderem Vasco da Gama (L’Africaine), Fritz (Die Großherzogin von Gerolstein) und Guido Bardi (Eine florentinische Tragödie) in einer Inszenierung von Tobias Kratzer.

Gastengagements und Konzerte führen Herrn Koziorowski in der Spielzeit 2019/20 als Grigori/Dimitrij (Boris Godunow) ans Staatstheater Mainz, als Vasco da Gama (L’Africaine) ans Theater Lübeck sowie als Solist in Beethovens 9. Sinfonie ins Leipziger Gewandhaus, die Essener Philharmonie und ins Bronfman Auditorium Tel Aviv. Ferner wird er in Düsseldorf mit Verdis Requiem zu hören sein und sein Hausdebüt in der Kölner Philharmonie mit einer Operettengala zu Jacques Offenbachs 200. Geburtstag geben.

Von 2015 bis 2018 gehörte der junge Tenor dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin an und sang dort unter anderem Cassio (Otello), den 1. Fremden (Der Vetter aus Dingsda), Bob Boles (Peter Grimes), den schönen Herrn Hermann (Hindemiths „Neues vom Tage“), Tony (West Side Story) sowie Freddy (My fair Lady) sowie die vier Diener-Partien in „Hoffmanns Erzählungen“. Bereits in seiner ersten Saison wurde er für seine dortigen Leistungen mit dem renommierten „Conrad-Ekhof-Preis der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e.V.“ ausgezeichnet.

Noch während seines Studiums wurde Matthias Koziorowski 2012 für zwei Jahre als Mitglied des jungen Ensembles ans Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert. In Hochschulproduktionen wurde er außerdem als Remendado (Carmen), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Danilo (Die lustige Witwe) besetzt. 2013 war der Tenor zudem erster Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang bei den dortigen Opernfestspielen die vier Diener (Hoffmanns Erzählungen). Während seiner gesamten Studienzeit bestand außerdem ein besonders enges Verhältnis zum Essener Aalto Theater. Dort stand er in zahlreichen Kinderopern als Solist auf der Bühne, sang beispielsweise Tamino in einer „Kinder-Zauberflöte“, den Prinzen in „Dornröschen“ und die Hexe in einer adaptierten Fassung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Ferner verkörperte er hier Ladas in „The Greek Passion“ und war außerdem administrativ als Theaterpädagoge und Leiter der Statisterie tätig.

Weitere Gastengagements führten den jungen Tenor in der jüngeren Vergangenheit ans Theater Chemnitz, an die Staatsoperette Dresden, ans Coburger Landestheater und zum Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Außerdem gastierte er an den Theatern Hagen und Koblenz sowie immer wieder an der Oper Kiel und mehrfach am Theater Lübeck.

Matthias Koziorowski ist auch im Konzertbereich aktiv und übernahm bereits mehrfach das Tenor Solo in Beethovens 9. Sinfonie; zuletzt auf Einladung von Steven Sloane bei den Bochumer Symphonikern. Außerdem sang er unter anderem Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Verdis Requiem, Mendelssohns Lobgesang, Mahlers Lied von der Erde sowie den Schwan in Orffs Carmina burana. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn ins Konzerthaus Dortmund, in die Philharmonie Essen, den Berliner Dom, die Düsseldorfer Tonhalle und in die Elbphilharmonie.

Michael Gniffke Tenor
Michael Gniffke Tenor