Shadi Torbey

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Auch 2019 war er wieder beim Midsummer Festival "Mozartiade" in Brüssel zu erleben, dieses Mal mit seinem Rollendebüt als Osmin in "Die Entführung aus dem Serail". Die Spielzeit 2018/19 beinhaltet unter anderem auch sein Rollendebüt als Mephistopheles in der selten gespielten Oper "Faust" von Louis Spohr in Koblenz, dirigiert von Daniel Spogis. Für 2020/21 sind konzertante Aufführungen "La Traviata" sowie die Partie 'Geist des verstorbenen Königs' in der Oper "Hamlet" von Ambroise Thomas an der Opéra Royal de Wallonie-Liège geplant.

Shadi Torbey – Bass

wurde 1976 in Siegburg geboren. Nachdem er sein Studium der Romanistik und des Kulturmanagements an der Universität Brüssel abgeschlossen hatte, studierte er Opern- und Konzertgesang am Königlichen Konservatorium von Brüssel mit Auszeichnung. Darauffolgend wurde er Mitglied des Opernstudios am La Monnaie in Brüssel und ergänzte seine Gesangsausbildung durch Unterricht bei José van Dam an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth.

In 1999 war er Preisträger “prix de la vocation” des Gesangswettbewerbs von Verviers, 2001 wurde ihm der “Voix d’or” des Voix d’Or competition verliehen und 2004 errang er den 3. Preis des renommierten Concours Musical Reine Elisabeth.

Er sang unter namhaften Dirigenten wie William Christie, Bruno Bartoletti, Marcello Viotti, Patrick Davin, Eduardo Lopez-Banzo, Marcus Bosch, Paul McCreesh, Enoch zu Guttenberg, Evelino Pidò, Philip Pickett, Roy Goodman, Laurence Equilbey und arbeitete mit Regisseuren wie Stéphane Braunschweig, Robert Carsen, Antonio Latella, Gérard Corbiau, Pier-Luigi Pizzi, Karl-Ernst und Ursel Herrmann.

In Opernproduktionen war Shadi Torbey unter anderem als Nick Shadow (The Rake’s Progress) in Brüssel, als Leporello (Don Giovanni) in Rouen, als Tambour Major (Le Caïd) in Metz sowie als Lord Rochefort (Anna Bolena) in Lyon, Paris und Dortmund zu erleben. Er sang die Rolle des Ministre Boréen und war als Cover für Laurent Naouri in der Partie des Borée besetzt in Rameaus „Les Boréades“ mit dem Ensemble Les Arts Florissants unter William Christie an der Opéra de Paris sowie in London und New York. Er sang die Rolle des Caronte in Monteverdis „Orfeo“ unter Philip Picket an der Opéra de Lyon sowie die Titelpartie in Matthesons „Boris Goudenow“ mit dem Ensemble Early Music Russia unter Andrej Reshetin in Sankt Petersburg, Moskau und Hamburg. Des weiteren wirkte er in den Jahren 2008 bis 2010 als Lord Sidney in Rossinis „Il Viaggio à Reims“ in einer Koproduktion für begabten Sängernachwuchs der Opéra National de Montpellier, des Théâtre Du Capitole de Toulouse, Grand Théâtre de Reims, der Opéra National Lorraine Nancy, Opéra de Marseille, Opéra National de Bordeaux und anderen unter der Schirmherrschaft von Alberto Zedda mit. In der Spielzeit 2010/11 gastierte Shadi Torbey als Sprecher in Mozarts „Zauberflöte“ in einer Koproduktion des Teatro Sociale di Como und des Teatro Fraschini di Pavia. Des weiteren sang er die Partie des Carrasco in Mendelssohns „Die Hochzeit des Camacho” mit dem Royal Liverpool Orchestra (CD-Produktion), war in der Partie des Alidor in konzertanten Aufführungen der Oper „Don Sanche” von F. Liszt in London und im Concertgebouw Amsterdam mit dem European Union Youth Orchestra unter Laurent Pillot zu hören und gab sein Rollendebut als Isménor in der Rameau-Oper „Dardanus“ (Erstaufführung in hist. Neuedition) mit dem European Opera Centre und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra.

Opernproduktionen 2011 und 2012/13 beinhalteten u.a. sein Rollendebüt als Figaro in „Le nozze di Figaro” am Theater Aachen unter der musikalischen Leitung von Marcus Bosch sowie die Partien Cold Genius, Aeolus und Pan in Purcells „King Arthur“ ebenfalls in Aachen. 2013/14 sang Shadi Torbey u. a. am Theater Osnabrück Colline in „La Bohème“ und den Arien-Bass in einer szenischen. Aufführung der „Johannespassion“. 2014/15 war er dort in den Titelpartien der Opern „Nozze di Figaro“ und „Germanicus“ (Telemann) zu erleben. 2016 sang er in Brüssel den Leporello in Mozarts „Don Giovanni“. 2017 war er bei den Maifestspielen Wiesbaden als Amanzio und bei den Händel Festspielen Halle als Polidarte in „Il Giustino“ (CD-Aufnahme) mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner zu Gast. Im Rahmen des Midsummer Festivals „Mozartiade“ in Brüssel gab er im Sommer 2018 sein Rollendebüt als Don Alfonso in „Cosi fan tutte“ unter dem Dirigat von David Miller, inszeniert von Eric Gobin. Auch 2019 war er wieder beim Midsummer Festival „Mozartiade“ in Brüssel zu erleben, dieses Mal mit seinem Rollendebüt als Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“. Die Spielzeit 2018/19 beinhaltet unter anderem auch sein Rollendebüt als Mephistopheles in der selten gespielten Oper „Faust“ von Louis Spohr in Koblenz, dirigiert von Daniel Spogis. Für 2020/21 sind konzertante Aufführungen „La Traviata“ sowie die Partie ‘Geist des verstorbenen Königs’ in der Oper „Hamlet“ von Ambroise Thomas an der Opéra Royal de Wallonie-Liège geplant.

Im Konzertfach sang er die Bass-Soli in Werken wie „Johannespassion“, „Die Schöpfung, „Stabat Mater“ (Haydn), Requiem (Mozart), „The Messiah“, „Judas Maccabaeus“, „Petite Messe Solennelle“ sowie „Das Paradies und die Peri“. Des weiteren war er als Abner in Händels „Athalia“ unter Paul McCreesh an der Acadèmie d’Ambronnay sowie in Konzerten in Toulouse, Saint-Etienne und Tours; als Abramo in Alessandro Scarlattis „Cantata per la Notte di Natale“ mit El Ayre Español unter Eduardo Lopez Banzo in Zaragoza sowie als Bass-Solist in Händels „Messiah“ unter Roy Goodman mit dem Chor pro musica Graz zu hören. Weitere Konzert-Projekte waren „Elias“ mit dem Brussels Philharmonic Orchestra im Saal Bozar sowie die Uraufführung der Multi-Media-Kreation „Theseus“ von Chris Christoffels. Des weiteren sang Shadi Torbey die Bass-Soli in Gounods „Caecilienmesse“ bei den Herrenchiemsee Festspielen sowie im Verdi-Requiem bei den Europäischen Festwochen Passau unter Enoch zu Guttenberg. Außerdem hatte er die Ehre, im Dezember 2011 als Bass-Solist im Christmas Concert für die belgische Königsfamilie unter der Leitung von Philippe Herreweghe im Palais Royal in Brüssel mitzuwirken. Weitere Konzertverpflichtungen beinhalten unter anderem J.S. Bachs „Johannespassion“ in St. Martin in the Fields in London, das „Fauré Requiem“ mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège unter Christian Arming beim Festival „À la française“ in Brüssel, das selten aufgeführte Requiem von Giovanni Bottesini im Centre of Fine Arts in Brüssel sowie die ebenfalls selten gespielte „Messe des morts“ von François-Joseph Gossec unter der Leitung von Frank Braley. Im Dezember 2015 wurde Shadi Torbey wieder ins Palais Royal eingeladen, dieses Mal für Händels „Messiah“ unter der Leitung von Bart van Rein. 2017 war er mit dem belgischen Ensemble „Camerata Vocale“ und seinem Dirigenten Phillipe de Clerck in Verdis Requiem zu erleben. Kürzlich folgte mit diesem Ensemble das „Stabat Mater“ von Antonin Dvořák.

Er gab zahlreiche Liederabende mit Pianisten wie Abdel Rahman El Bacha, Fritz Schwinghammer und Eugene Asti. Für das Lable Cypres nahm er eine CD mit Mélodies Françaises von Séverac, Meyerbeer und Saint-Saëns auf.

V. Bellini

La Sonnambula

Rodolfo

L. Bernstein

Candide

Pangloss

G. Donizetti

Anna Bolena

Lord Rochefort

Lucrezia Borgia

Astolfo

G. F. Händel

Rinaldo

Argante

Giulio Cesare

Achilla

Rodelinda

Garibaldo

Orlando

Zoroastro

Ariodante

Il Re di Scozia

Il Giustino

Amanzio, Polidarte

F. Liszt

Don Sanche

Alidor

J. Mattheson

Boris Goudenov

Boris

F. Mendelssohn

Die Hochzeit des Camacho

Carrasco

C. Monteverdi

Orfeo

Caronte

L’incoronazione di Poppea

Seneca

W. A. Mozart

Le nozze di Figaro

Figaro

Don Giovanni

Leporello, Masetto

Cosi fan tutte

Don Alfonso, Guglielmo

Die Zauberflöte

Papageno, Sprecher

La clemenza di Tito

Publio

Entführung a. d. Serail

Osmin

J. Offenbach

Les Contes d’Hoffmann

Lindorf, Coppélius, Miracle, Dapertutto

G. B. Pergolesi

La serva padrona

Uberto

G. Puccini

La Bohème

Colline

H. Purcell

King Arthur

Cold Genius, Aeolus, Pan, Comus

J.-Ph. Rameau

Hippolyte et Aricie

Thésée

Les Boréades

Borée

Dardanus

Isménor

G. Rossini

La cambiale di matrimonio

Slook

La pietra del paragone

Conte Asdrubale

L’italiana in Algeri

Mustafa

Il turco in Italia

Selim

Il barbiere di Siviglia

Basilio

La Cenerentola

Alidoro, Don Magnifico

La gazza ladra

Il Podestà

Il viaggio a Reims

Lord Sidney

L. Spohr

Faust

Mephistopheles

I. Strawinsky

The Rake’s Progress

Nick Shadow

G. Ph. Telemann

Germanicus

Germanicus

A. Thomas

Le Caïd

Michel

Hamlet

Geist des verstorbenen Königs

J. S. Bach
Johannespassion
Matthäuspassion
Messe in h-moll
Weihnachtsoratorium
Magnificat
Kantaten BWV 10, 42, 56, 61, 82, 88
G. Bottesini
Requiem
M.-A. Charpentier
Te Deum H146
A. Dvořák
Stabat Mater
G. Fauré
Requiem
F.-J. Gossec
Messe des morts
Ch. Gounod
Caecilienmesse
G. F. Händel
Athalia (Abner)
Messiah
Judas Maccabeus (Simon)
Saul (Saul)
Samson (Harapha)
Dixit Dominus
Apollo e Dafne
J. Haydn
Die Schöpfung (Raphael, Adam)
Die Jahreszeiten
Stabat mater
Große Orgelsolomesse
F. Mendelssohn
Elias
Paulus
W. A. Mozart
Requiem
Missa in c-moll
Krönungsmesse
J.-Ph. Rameau
In convertendo
G. Rossini
Petite messe solennelle
Messa di Gloria
Stabat mater
A. Scarlatti
Cantata per la Notte di Natale
R. Schumann
Das Paradies und die Peri

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13. Mai und 15./17./19./21. Mai 2022
Il Commendatore „Don Giovanni“ (W. A. Mozart)
Opéra Royal de Wallonie-Liège
ML: Christophe Rousset, Regie: Jaco van Dormael