Taras Konoshchenko
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Marcell Bakonyi Bass
Marcell Bakonyi Bass

Der in der Kiew (Ukraine) geborene Bassist Taras Konoshchenko erhielt seine Ausbildung in den Fächern Klavier, Chorleitung, Opern- und Konzertgesang an renommierten Musikakademien der Ukraine und setzte sie abschließend an der Münchner Musikhochschule sowie als Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper fort.


Sein Deutschland-Debüt gab Taras Konoshchenko unter Sir Colin Davis als Sarastro in einer konzertanten Aufführung von Mozarts „Die Zauberflöte“ im Münchner Prinzregententheater. Bei mehreren Gesangswettbewerben errang er Preise; zahlreiche Konzerte sang er seitdem in Europa, Nord- und Südamerika.


Bis 2003 war Taras Konoshchenko Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und bis 2008 des Nationaltheaters Mannheim zunächst noch für das sog. zweite Fach. In Mannheim wurden ihm im Folgenden dann auch Partien wie Leporello (Don Giovanni), Raimondo (Lucia di Lammermoor) und Fiesco (Simon Boccanegra) anvertraut.


2008 bis 2013 arbeitete der Bass als freischaffender Künstler. In der Spielzeit 2012/13 war Taras Konoshchenko u.a. in folgenden Partien zu erleben: Sarastro (Zauberflöte), Bartolo (Barbiere di Siviglia) und Bartolo (Le Nozze di Figaro) am Staatstheater Braunschweig; Zacharias (Nabucco) bei den Eutiner Festspielen sowie Padre Guardiano (La Forza del destino) am Theater Osnabrück. Im Sommer 2013 sang er bei den Eutiner Festspielen die Partie des Sarastro. In 2017 gastierte er an der Opéra de Toulon als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) und ist 2017/18 am Theater St. Gallen als Zaccaria (Nabucco) zu erleben. Im Jahresabschlusskonzert der Stuttgarter Philharmoniker ist er der Bass-Solist in Beethovens 9. Symphonie.


Seit August 2013 ist Taras Konoshchenko Ensemblemitglied des Theaters Lübeck, wo er u. als König Marke (Tristan und Isolde), Il Grande Inquisitore (Don Carlo), Baculus (Wildschütz) Landgraf (Tannhäuser), Méphistophélès (La Damnation de Faust) und Dulcamara (L'elisir d'amore) zu erleben war. Neue Rollen in der Saison 2015/16 waren u.a. Rocco (Fidelio) und Boris Timofejewitsch (Lady Macbeth von Mzensk). In der Spielzeit 2016/17 war er in Lübeck in der Titelpartie von Verdis Attila (Regie: Peter Konwitschny), als Daland (Der fliegende Holländer) und als Don Profondo (Viaggio a Reims) zu hören. Partien in 2017/18 sind u.a. erneut Daland sowie Don Basilio (Barbiere di Siviglia).


Weitere Gastengagements führten den Bass an renommierte Opernhäuser, darunter: Ukrainische Nationaloper Kiew, Theater Bregenz, Oper Bonn, Deutsche Oper Berlin, Volksoper Wien, Theatre Royal de la Monnaie (Brüssel), Anhaltisches Theater Dessau, Festspielhaus Baden-Baden, Gran Teatre del Liceu (Barcelona), Staatstheater Stuttgart, Opéra de Toulon, Theater Dortmund, Staatstheater Hannover. Konzerte sang er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel-Aviv und Haifa, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie mit den Bamberger Symphonikern (R. Strauss Festival in Garmisch-Partenkirchen). Dabei arbeitete er mit so namhaften Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Zubin Mehta, James Levine, Kent Nagano, Fabio Luisi und Marcello Viotti zusammen.


Zu seinem Repertoire gehören mehr als 100 Partien, darunter auch: Ramfis (Aida), Banco (Macbeth), Rodolfo (La Sonnambula), Boris und Pimen (B. Godunow), Fürst Gremin (E. Onegin) und Kontschak (Fürst Igor).



Stand Dezember 2017