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Die Sopranistin Susanne Ellen Kirchesch erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Dort studierte sie bei Anneliese Fried und dann im Aufbaustudium bei Thomas Quasthoff. Im Rahmen ihres Studiums wurde sie von Julia Varady, Anita Keller, Wolfram Rieger und, im Bereich der Zeitgenössischen Musik, von Axel Bauni betreut.


Schon während ihres Studiums sang die Sopranistin Partien wie Zerlina in „Don Giovanni“ an der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2002, Pamina in „Die Zauberflöte“ und Belinda in „Dido und Aeneas“ in freien Berliner Produktionen sowie Solopartien bei den Händelfestspielen Halle und bei der Biennale Alter Musik im Konzerthaus Berlin (Partie der Thya in Keisers „Orpheus“).
Ihr erster Gastvertrag führte sie 2005, ebenfalls noch zu Studienzeiten, an die Staatsoper „Unter den Linden“ Berlin, wo sie die
Nereida in Monteverdis „Il ritorno d´Ulisse in patria“ unter René Jacobs sang und die Rolle der Melanto coverte.
Parallel zu ihrem Aufbaustudium war sie in der Spielzeit 2005/06 Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin in Straßburg (Jeunes Voix du Rhin), wo sie neben den Produktionen des Opernstudios die Partie des
Thibault in „Don Carlos“ im regulären Spielbetrieb im Großen Haus der Straßburger Oper sang.
Während dieser Zeit besuchte sie Meisterklassen von Brigitte Fassbaender (mit der sie auch 2007 arbeitete) und Francoise Pollet. 2008 nahm sie aktiv teil an einem Meisterkurs bei Thomas Hampson.

Susanne Ellen Kirchesch ist Preisträgerin verschiedener Gesangswettbewerbe: 2004 zweiter Preis beim „Euriade Vocal Concours“ in den Niederlanden, Preis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim Bundeswettbewerb Gesang, Musikpreis der GWK und 2002 Preisträgerin beim Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Im Jahr 2007 erhielt sie in Kanada beim „Concours Musical International de Montréal“ den „Prix de l´interpretation de l´oeuvre Canadienne imposée“ für besondere Leistungen im Bereich der Neuen Musik. 2011 gewann sie zusammen mit dem Tenor Andrès Félipe Orozco den 3. Preis beim Duett- Wettbewerb „Face to face“ in Poznan, Polen.

Von 2007 bis 2012 war die junge Sopranistin Ensemblemitglied des Mecklenburgischen Landestheaters Neustrelitz, wo sie Partien wie
Adina in „L´elisir d´amore“, Sally Bowles in „Cabaret“, Krista in „Die Sache Makropulos“, Musetta in „La Bohème“, Susanna in „Le nozze di Figaro“, Frau Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor“, Mi in „Das Land des Lächelns“ sowie Rosina im “Barbier von Sevilla“ verkörperte. Einen besonderen Erfolg feierte sie als Ännchen in Webers „Freischütz“.

Ebenfalls in 2011/12 gastierte Susanne Ellen Kirchesch als
Susanna in der Figaro-Inszenierung von Andreas Dresen an der Potsdamer Winteroper, eine Wiederaufnahme erfolgte in 2012/13 sowie in 2013/14. Des weiteren sang sie die Rolle der Maddalena in einer szenischen Umsetzung von Händels „La Resurrezione“ mit der Lautten Compagney Berlin bei den Händel Festspielen Halle 2012, am Theater Winterthur sowie 2014 konzertant in Innsbruck. Ebenfalls mit der Lautten Compagney sang sie die Partie der Helena in der Heinichen-Oper „Paris und Helena“ bei den Tagen Alter Musik in Herne (WDR-Live-Aufnahme). Am Staatstheater am Gärtnerplatz in München gastierte sie 2013 mit großem Erfolg als Melodie in der UA der Oper „Onkel Präsident“ von Friedrich Cerha. In 2013/14 war sie an der Oper Halle u.a. als Pamina, Gretel sowie als Bellante in der Händel-Oper „Almira“ zu hören. In 2014/15 folgt dort die Partie der Eliza in „My Fair Lady“ sowie Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit der Staatskapelle Halle.

Neben der Oper ist Susanne Ellen Kirchesch auch als Konzertsängerin viel gefragt. Sie sang die Sopransoli in zahlreichen Werken: unter anderem „Messias“, „Alexanderfest“ –mit den Berliner Symphonikern- und „Gloria“ von Händel, verschiedene Bach-Kantaten und Passionen, Mozarts „c-moll Messe“ und „Exsultate, jubilate“, „Paulus“ von Mendelssohn, „Roi David“ von Honegger und Poulencs „Gloria“. Die junge Sopranistin trat in Konzertsälen wie der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin sowie der Philharmonie Minsk in Weißrussland auf. Mit den Stuttgarter Philharmonikern sang sie das „Lied von der Glocke“ von M. Bruch in der Stuttgarter Liederhalle. Sie wurde für Beethovens „Neunte Symphonie“ in die Sumida Triphony Hall in Tokyo engagiert und sang dieses Werk ebenfalls mit der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz. In 2012 war Susanne Ellen Kirchesch im Rahmen des Kurt Weill Festes Dessau in „La p´tit Lilie“ von Darius Milhaud und „Frauentanz, Sieben Gedichte des Mittelalters“ von Kurt Weill mit dem renommierten Ensemble Modern unter Oswald Sallaberger zu hören. Mit der Capella Orlandi gab sie einen Solo-Abend mit „Mad Songs“ von John Eccles, der von DeutschlandRadio Kultur direkt übertragen wurde. Sie sang verschiedene Konzerte unter Enoch zu Guttenberg, u.a. Bachs „Weihnachtsoratorium“ in der Philharmonie am Gasteig in München und war mit Händels „Messias“ unter Andrew Parrott bei den Herrenchiemsee Festspielen 2013 zu hören. Mit der Lautten Compagney Berlin und dem bekannten Schauspieler Gustav Peter Wöhler ist sie als Barock-Arien-Solistin seit 2013 –so auch wieder in 2014/15- in dem Programm „Peeping at Pepys: die geheimen Tagebücher des Samuel Pepys“ an renommierten Orten, u.a. im Berliner Ensemble zu hören.

Stand September 2014









Susanne Ellen Kirchesch Sopran
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