Sarah Ferede
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Vera-Lotte Böcker
Sarah Ferede Mezzosopran
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Die junge Mezzosopranistin Sarah Ferede stammt aus Hamburg, wo sie ihre ersten Gesangserfahrungen bei den Alsterspatzen, dem Kinderchor der Hamburgischen Staatsoper, machen konnte. Bald darauf begann ihre private Gesangsausbildung bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover.


Sarah Ferede ist mehrfache Preisträgerin renommierter Wettbewerbe, wie des „Wiesbadener Mozartpreis 2007“, des „Bundeswettbewerb Gesang 2010“ in Berlin (Sonderpreis) und des „Competizione dell’Opera 2010“ der Semperoper Dresden (Sonderpreis). Sie trat bei zahlreichen Veranstaltungen und in Preisträgerkonzerten auf, zum Beispiel 2007 in den Galakonzerten der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Darüber hinaus war sie als Solistin unter anderem in Bachs „Weihnachtsoratorium“, Elgars „The Dream of Gerontius“. Verdis „Messa Da Requiem“, Mahlers „3. Symphonie“ unter Stefan Soltesz, Mahlers „2. Symphonie“ unter Alexander Joel und Bruckners „Te Deum“ unter Georg Mark zu hören. In der Berliner Philharmonie sang sie die Rolle der Clothilde in einer konzertanten Aufführung der Bellini-Oper „Norma“ an der Seite von Editha Gruberova unter dem Dirigat von Michail Jurowski.

2014 war Sarah Ferede im Rahmen der Audi-Sommerkonzerte in Mahlers 2. Symphonie unter Kent Nagano sowie in Bruchner’s „Te Deum“ und in Mendelssohns „Sommernachtstraum“ an der Seite des renommierten Schauspielers Klaus Maria Brandauer als Erzähler bei den Herrenchiemsee Festspielen unter Enoch zu Guttenberg zu hören. Konzertengagements in 2014/15 sowie in 2016 beinhalten u.a. Braunfels’ „Das Spiel von der Auferstehung des Herrn“ sowie Jonathan Doves Kirchenoper ‚Tobia and the Angel’ mit dem Münchener Rundfunkorchster unter Ulf Schirmer, das Verdi-Requiem in der Philharmonie Berlin mit Enoch zu Guttenberg sowie konzertante Aufführungen der Strauss’ Oper „Elektra“ in Peking und Shanghai mit Charles Dutoit.


Seit 2005 wirkte Sarah Ferede in zahlreichen Theater- und Opernproduktionen mit. So war sie als Sharon Graham in „Meisterklasse Maria Callas“ von Terrence McNally am Alten Schauspielhaus Stuttgart zu erleben. 2006/07 war sie fest am Landestheater Coburg engagiert und sang dort unter anderem Rollen wie Nancy in „Martha“ und Meg Page in „Falstaff“. 2007/08 erhielt sie das Franz-Josef-Weisweiler-Stipendium der Deutschen Oper Berlin und trat dort in zahlreichen Partien auf, darunter die Zweite Dame in “Die Zauberflöte“, Antonia in „Tiefland“, Giovanna in „Rigoletto“, sowie Zweite Magd und Vertraute in R. Strauss’ „Elektra“.

Des weiteren gab sie 2008 ihr Rollendebüt als Carmen am Theater für Niedersachsen in Hildesheim.


Von 2008/09 bis 2011/12 gehörte sie dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig an. Dort sang sie unter anderem
Suzuki in „Madama Butterfly“, Alcina in Haydns „Orlando Paladino“, die Hauptrolle der Tochter in Ella Milch-Sheriffs „Baruchs Schweigen“ (Uraufführung), Orlofsky in „Die Fledermaus“, Olga und Larina in „Eugen Onegin“, die Titelpartie in „Carmen“ und Hermia in „A Midsummer Night`s Dream“. In 2011/2012 gab sie in Braunschweig ihr Rollendebüt als Rosina in "Il Barbiere di Siviglia" und war dort unter anderem auch als Cherubino in ”Le Nozze di Figaro" zu hören.

Des weiteren sprang sie in derselben Spielzeit am Theater Augsburg als Cherubino, am Nationaltheater Mannheim als Larina und am Staatstheater Hannover als Meg Page ein. In 2012/13 war sie in Mannheim auch als Olga in Eugen Onegin zu hören.

Im Rahmen der Herrenchiemsee Festspiele 2013 gab sie ihr überaus erfolgreiches Rollendebüt als Komponist in R. Strauss’ Oper „Ariadne auf Naxos“ unter Ljubka Biagioni.


Seit der Saison 2012/13 ist Sarah Ferede Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Dort ist sie u.a. als Hänsel/“Hänsel und Gretel“, Mary/“Der Fliegende Holländer“, Meg Page/“Falstaff“, Mercédès/“Carmen“, Page/“Salome“, Stimme von oben/“Die Frau ohne Schatten“, 1. Magd/“Elektra“ und Rossweisse/“Die Walküre“ zu hören.

Partien an der Deutschen Oper am Rhein in 2013/14 waren u.a. Hänsel in „Hänsel und Gretel“ sowie Adalgisa in Bellinis „Norma“. In 2014/15 gab Sarah Ferede ihr hochgelobtes Rollendebüt als Charlotte in „Werther“ in der Duisburger Premiere. In 2015/16 folgt ihr Rollendebut als Octavian/“Der Rosenkavalier“ an der Deutschen Oper am Rhein.


Des weiteren sang die junge Mezzsosopranistin in Oper und Konzert unter namhaften Dirigenten wie Yves Abel, Christoph Altstaedt, Giordano Bellincampi, Enrico Delamboye, Howard Griffith, Leopold Hager, Karen Kamensek, Axel Kober, Friedemann Layer, Daniel Lipton, Georg Mark, Marc Piollet und Markus Poschner.

Stand Mai 2015