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Katja Pieweck
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Die in Hannover geborene Mezzosopranistin Katja Pieweck absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Judith Beckmann. Meisterkurse bei Elio Battaglia, Brigitte Fassbaender und James Wagner ergänzten ihr Studium.


Katja Pieweck ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Oberdörffer-Preis 2007 der Körber-Stiftung, der Kulturpreis der Berenberg-Bank Hamburg und der erste Preis des Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerbs 2000 in Hamburg.


In der Spielzeit 1997bis 1999 war Katja Pieweck Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper, wo sie als Sélysette in der Neuproduktion von „Ariane et Barbe-Bleue“ (Dukas) unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und als Siegrune in „Die Walküre“ unter dem Dirigat von Gerd Albrecht auf der Bühne stand. In der Spielzeit 1998/99 sang sie unter anderem die Mercédès in „Carmen“ und die Alisa in der Neuproduktion von „Lucia di Lammermoor“ unter dem Dirigat von Frédéric Chaslin.


Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 wurde Katja Pieweck in das Solistenensemble der Hamburgischen Staatsoper übernommen. Ihre Partien waren seither Mutter in „Hoffmanns Erzählungen“, 1. Dame in „Die Zauberflöte“, Mutter in „Hänsel und Gretel“, Marcellina in „Le Nozze di Figaro“, Suzuki in „Madame Butterfly“ und Annina im „Rosenkavalier“ in der Regie von Peter Konwitschny. In 2002/03 sang sie in der Premiere der „Meistersinger von Nürnberg“ in der Regie von Peter Konwitschny die Partie der Magdalena.

Weitere Partien an der Hamburgischen Staatsoper waren unter anderem die der Fenena in der Verdi-Oper „Nabucco“ in der Regie von Karoline Gruber, Mère Marie in Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“, Marquise de Berkenfield in Gaetano Donizettis „La Fille du Régiment“, Emilia in „Otello“ sowie Klementia in einer konzertanten Aufführung der Oper „Sancta Susanna“ von Paul Hindemith. In 2007 gab Katja Pieweck ihr Rollendebüt als Brangäne in Wagners „Tristan und Isolde“ unter Simone Young. In der Ballettinszenierung des „Weihnachtsoratoriums“ (J.S. Bach) von John Neumeier sang sie das Altsolo. In der neuen Hamburger Ring-Inszenierung ab 2008 gab Katja Pieweck ihr Rollendebüt als Fricka  (Premierenbesetzung in „Rheingold“). Weitere Partien seitdem waren unter anderem Meg Page in "Falstaff", Adelaide in "Arabella". In der Saison 2009/10 sang sie u.a. die Partie der Donna Elvira in „Don Giovanni“ und gab ihr Rollendebüt als Alice Ford in „Falstaff“. In 2010/11 war sie wiederholt als Fricka im “Rheingold“, Marcellina in “Le Nozze di Figaro“ sowie als 1. Dame in der „Zauberflöte“ zu hören. 2011/12 sang sie u.a. mit großem Erfolg die Partie der Goneril in der Premiere von A. Reimanns „Lear“. Ihre Partien an der Hamburgischen Staatsoper in 2012/13 waren u.a. Ortrud in „Lohengrin“, Fricka, Brangäne sowie Sieglinde in die „Walküre“ (Cover). Besonders hervorzuheben ist ihr Rollendebüt als Adriano in R. Wagners „Rienzi“. Des weiteren sang sie das Altsolo in John Neumeiers Ballettinszenierung der „Matthäuspassion“ von J.S. Bach unter dem Dirigat von Günter Jena. Neue Partien in 2013/14 umfassten u.a. die Titelpartie in R. Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ und Leonore in „Fidelio“. Neu hinzu kommt in 2014/15 die Rolle der Marguerite in Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ an der Seite der namhaften Schauspielerin Fanny Ardant als Jeanne.


Katja Pieweck gastierte 2003/04 als 1. Magd /“Elektra“ an der Deutschen Staatsoper Berlin und war mit großem Erfolg als Eglantine in der Weber-Oper „Euryanthe“ am Staatstheater Mainz zu erleben. In 2005 wirkte die Sängerin bei zwei konzertanten Aufführungen der „Jenufa“ (Leos Janacek) mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle mit und gastierte im selben Jahr als Aufseherin in „Elektra“ an der Bayerischen Staatsoper München unter Peter Schneider. In 2004 und wiederholt in 2006 sang sie die Partie der Marcellina in “Die Hochzeit des Figaro“ unter Enoch zu Guttenberg bei den Internationalen Herrenchiemsee Festspielen. In 2007 gab sie dort ihr Rollendebüt als Donna Elvira in „Don Giovanni“. In 2010 und 2011 kehrte sie zu den Internationalen Herrenchiemsee Festspielen als 2. Dame in der „Zauberflöte“ zurück. 2013 gastierte sie mit den Bamberger Symphonikern beim Lucerne Festival in Wagners „Walküre“ unter Jonathan Nott. In 2015 wird sie an der Bayerischen Staatsoper wieder in R. Srauss’ „Elektra“ gastieren


Neben ihrer Tätigkeit an der Oper trat Katja Pieweck immer auch als Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin auf. Zahlreiche Konzertreisen führten sie durch Europa, sowie nach Israel, Rußland, Japan und die USA unter anderen mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Gerd Albrecht, Enoch zu Guttenberg, Günter Jena, Sebastian Weigle, Rolf Beck oder Krzysztof Penderecki.

Stand September 2014

Mezzosopran Katja Pieweck
Mezzosopran Katja Pieweck