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Andreas Post
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Der Tenor Andreas Post wird besonders für seine stimmschönen und eindringlichen Interpretationen der großen Evangelistenpartien von Johann Sebastian Bach geschätzt.

Seine Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig auch ins Ausland, wobei vor allem Frankreich, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, England, Italien, Skandinavien sowie Israel, Mazedonien, Südafrika und Singapur zu nennen sind. Er arbeitet mit Dirigenten wie Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Ludger Rémy, Jos van Veldhoven, Enoch zu Guttenberg, Jan Willem de Vriend, Michael Hofstetter, Wolfgang Katschner und Hermann Max sowie mit Ensembles wie Concerto con Anima, Les Amis de Philippe, Combattimento Consort Amsterdam, Hannoversche Hofkapelle, Musica Alta Ripa, Collegium Vocale Gent, Monteverdichor Hamburg, Nederlandse Bachvereniging. Lautten Compagney Berlin und Orchester der Klangverwaltung.

Mit dem Europäischen Barockorchester La Chardon spielte er kürzlich eine Solo - CD mit Arien von J. S. Bach, C.P.E Bach, G. Ph. Telemann und R. Keiser ein, die in 2013 veröffentlicht wurde.

Konzertengagement in 2016 – 2017 beinhalten unter anderem: Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit Enoch zu Guttenberg in der Philharmonie am Gasteig in München, eine CD Produktion von Bachs „Johannespassion“ (Evangelist und Arien) mit den Hymnus Chorknaben, Schumann-Lieder und Duette mit der Sopranistin Mojca Erdmann im Beethovenhaus Bonn und beim Festival VOICES, verschiedene Konzerte mit dem Bachkoor Holland sowie dem Bach-Verein Köln unter Thomas Neuhoff (z.T.  WDR Live-Übertragung), Bachkantaten in der Thomaskirche zu Leipzig, Bachs „Johannespassion“ mit dem Barockorchester Elbipolis, Konzerte mit dem Bachchor Mainz und der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, das Mozart Requiem beim Mozarfest Würzburg mit den Bamberger Symphonikern etc. ...


Andreas Post ist ein gern gesehener Gast der Telemannfesttage Magdeburg, Musikfestspiele Dresden, Tage Alter Musik Regensburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele sowie des Mozartfests Augsburg. Des weiteren war er bei den Händel Festspielen Halle und dem Festival van Vlaanderen in Brügge zu hören.


Auf der Opernbühne gestaltete er den Astromonte in der wiederentdeckten Oper „Der Stein der Weisen“ an der unter anderem auch Mozart komponierte, Belsazar in Amsterdam im Rahmen einer Koproduktion mit dem Festival Düsseldorfer Altstadt Herbst, Ottone in Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ mit La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider, Palemone in Josef Schusters wieder entdeckter Oper „Amor e Psiche“, Pedrillo in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, einer Koproduktion des Göttinger Sinfonieorchesters und des Deutschen Theaters Göttingen, Tamino in „Die Zauberflöte“ bei den Festspielen Gut Immling 2008, Uriel in einer szenischen Umsetzung von Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ anlässlich des 300. Jubiläums der Stadt Ludwigsburg sowie die Partien des Alfred in die „Fledermaus“ als auch des Macheath in Pepusch’ „The Beggar’s Opera“ in der Bearbeitung von B. Britten. 2012 wirkte er bei den Tagen Alter Musik Regensburg erneut in einer Oper von Josef Schuster mit in der Partie des Conte Belsospiro in „Il marito indolento“. Bei den Herrenchiemsee Festpielen 2013 gab Andreas Post sein Rollendebüt als Tanzmeister in „Ariadne auf Naxos“ unter Ljubka Biagioni. 2014 folgte sein Rollendebüt als Belmonte beim Festival VOICES. In 2015 gastierte er mit großem Erfolg beim Mozartfest Würzburg als Tamino mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner. Im Prinzregententheater München war er unter Enoch zu Guttenberg als Erster Geharnischter in der „Zauberflöte“ zu hören. In 2015/16 war er u.a. an den Wuppertaler Bühnen in einer szenischen Produktion der "Johannespassion" zu erleben. In 2016/17 singt er die Partie des Vitaliano in Händels Oper „Il Giustino“ mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner bei den Händel Festspielen Halle und den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden.


In Opern-CD-Produktionen ist er u.a. als Varo in Glucks „Ezio“ und in der Titelpartie der Oper „Demofoonte“ von J. Schuster zu hören.


Sein besonderes Engagement gilt dem Kunstlied. Es sind bereits zwei Solo-CDs erschienen, zuletzt „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert. Das zeitgenössische Liedrepertoire erarbeitet Andreas Post mit Axel Bauni, mit dem er Lieder von Reimann und Rihm beim Kissinger Sommer zur Uraufführung brachte. 2011 gestaltete er ebenfalls dort die Uraufführung des Rilke-Zyklus „Dir zur Feier“ von M. Trojahn mit dem Pianisten Jan Philip Schulze. Aktuell arbeitet er an Programmen, die Lied und Lesung verbinden. Dabei stehen ihm bekannte Schauspielerinnen wie Eva Mattes oder Corinna Kirchhoff oder der durch den Rundfunk bekannte Sprecher Eckhard Leue zur Seite.


Andreas Post begann seine Gesangsausbildung bei Alastair Thompson und absolvierte darauffolgend sein Studium in der Klasse von Prof. Ks. Soto Papoulkas an der Folkwang-Hochschule in Essen. Sein Konzertexamen bestand er mit Auszeichnung. Er ist  Preisträger des 11. Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig und Stipendiat des Kölner Richard Wagner Verbandes sowie der Deutschen Schubert Gesellschaft, letztere ermöglichte ihm Unterricht in Liedgestaltung bei Norman Shetler.


Stand Dezember 2016










Andreas Post Tenor
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